11 Jun

SULO treibt Osteuropa-Geschäft intensiv voran

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11. Juni 2013 - Für den international führenden Hersteller von Infrastruktur zur Wertstoffsammlung, SULO, entwickelt sich das Geschäft in Osteuropa weiterhin hervorragend.

 

Vergangene Woche erst präsentierte sich SULO auf der Waste Tech in Moskau, der Leitmesse für den russischen Sprachraum, und stellte das Portfolio dem interessierten Fachpublikum vor. Die Teilnahme am Forum Dyrectorow (Warschau, Polen) und bei der ROMENVIROTEC in der rumänischen Hauptstadt Bukarest in diesem Frühjahr demonstriert deutlich den Osteuropa-Fokus des deutschen Traditionsherstellers. Christophe Gence, Geschäftsführer der SULO Umwelttechnik erklärt sich ausgesprochen zufrieden mit den Erfolgen der Messebeteiligungen. „Wir konnten unsere Beziehungen zu nationalen Vertriebspartnern deutlich intensivieren und neue hinzu gewinnen. Dies verschafft uns wichtige strategische Allianzen und erlaubt uns in Zukunft einen noch stärkeren Fokus auf den osteuropäischen Wachstumsmarkt.“

 

Erst im Herbst vergangen Jahres konnte SULO die größte europäische Jahresausschreibung über 400.000 Behälter in Budapest für sich entscheiden und liefert noch bis Ende diesen Jahres in die ungarische Metropole. Behälter aus der größten Ausschreibung in Slowenien für die Hauptstadt Ljubljana wurden bis Sommer vergangenen Jahres geliefert und im Jahr zuvor setzte man sich bei der umfangreichen Ausstattung von Warschau erfolgreich durch.

 

„Die Stärke von SULO ist das Vollsortiment und unser hoher Qualitätsstandard. Unsere Kunden erhalten die gesamte Produktpalette aus einer Hand: Müllgroßbehälter aus Kunststoff (MGB) in den Größen 60 bis 1100 Liter, ergänzt um ein außergewöhnlich umfangreiches Zubehör, unterirdische Container mit einem Fassungsvermögen von drei bis fünf Kubikmetern sowie Straßenabfallbehälter aus Stahl oder Kunststoff. In West- und Südeuropa führen wir den Markt mit Hardware und Software aus dem Bereich der Wiege- und Identtechnik an.“ so Gence weiter. SULO kauft sich dieses Sortiment nicht etwa zusammen, sondern entwickelt und produziert innerhalb der SULO Gruppe mit Schwestergesellschaften das gesamte Portfolio im eigenen Beritt.

 

Steffen Kaiser, Osteuropa-Experte der SULO Umwelttechnik ist außerdem Leiter verschiedener Arbeits- und Expertenkreise in der Branche und kennt die Herausforderungen der osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten im Zusammenhang mit der Umsetzung der europäischen Abfallrahmenrichtlinie aus erster Hand. Die Wertstofftrennung hilft den Ländern, sich von der Deponierung zu lösen und gleichzeitig eine rentable Kreislaufwirtschaft aufzubauen. Grundvoraussetzung dafür ist die Schaffung der Infrastruktur.“ Subventionen aus Brüssel greifen den osteuropäischen Kommunen bei der Erfüllung dieser Mammutaufgabe zwar unter die Arme, lösen jedoch nicht den damit verbundenen logistischen Kraftakt. „Wir durchleben derzeit in Polen ein historisches Jahr. Die Umsetzung bis Ende Juni 2013 stellt sich als außerordentlich zeitkritisch dar. Eine Verlängerung würde sowohl für die Lieferanten- als auch für die Kundenseite, beispielsweise bis Jahresende, ein wichtiges Entgegenkommen darstellen.“

 

Die GUS-Staaten können zwar losgelöst von den Vorgaben der EU agieren, engagieren sich jedoch trotzdem auf Ebene der nationalen Gesetzgebung für vergleichbare Ziele. Der Verein EURORUSS mit Sitz in Berlin (Deutschland), bei dem auch SULO als Mitglied gelistet ist, hat sich zur Aufgabe gemacht, den GUS-Städten und Kommunen beratend zur Seite zu stehen. Die Interessensvertretung veranstaltet Vorträge und Kongresse zu den Themen Bau, Abfall und Wasser. Kaiser berichtet aus seinem Engagement für den Verein und aus den direkten Dialogen mit Kunden, beispielsweise auf der Waste Tech, dass ein großes Interesse besteht, die Infrastruktur nach westeuropäischem Vorbild zu installieren. „Wir spüren im 4Rad-Bereich eine deutliche Verlagerung der Präferenzen zu Gunsten von Kunststoffbehältern. Dies spiegelt sich im SULO-Auftragseingang für diese Staaten deutlich nieder. Mit der Verdopplung der Produktionskapazität im letzten Jahr für die 4-Rad-Tonnen haben wir damit zum richtigen Zeitpunkt investiert.“